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Feb
21

Entwicklung des ÖPNV: Ortsentwicklung (k)ein Argument!?

Seit mehreren Jahren wollen wir, dass eine Entscheidung für einen leistungsfähigen ÖPNV im Norden von Dresden bis nach Königsbrück getroffen wird. Eine Machbarkeitsstudie des VVO (Verkehrsverbund Oberelbe) hat jetzt ergeben, dass eine verbesserte Zuganbindung (erhöhte Taktfrequenz, kürzere Standzeiten an den Bahnhöfen) gegenüber einer Straßenbahnanbindung als gleichwertig anzusehen sei. Eine entscheidende Frage wurde dabei aber vollkommen ausgeblendet: Welche Entwicklungschancen  können mit einem neu gestalteten ÖPNV für die neue Ortsmitte von Ottendorf-Okrilla (Entwicklung des Betonwerksgeländes) eröffnet oder aber auch auf sehr lange Zeit verhindert werden? Die Ortsvorsteherin von Ottendorf-Okrilla, Andrea Ohm, sowie CDU-Gemeinde- und Ortschaftsräte fordern deshalb vehement eine verkehrstechnische Untersuchung zur Anbindung des Betonwerksareals, die alle verkehrlichen und städtebaulichen Aspekte umfasst. Die Ergebnisse dieser Verkehrsuntersuchung sind dann unmittelbar mit dem VVO zu diskutieren. Schließlich soll im Laufe des Jahres eine politische Entscheidung in Sachen ÖPNV getroffen werden, die allen Beteiligten und Nutzern einen Mehrwert bringt unmd innerörtliche Entwicklungen unterstützt. Dies werden wir in allen Gesprächen mit den Verantwortlichen des Freistaates Sachsen und des Landkreises Bautzen sowie im Gemeinderat deutlich machen. Denn nur mit einer solchen Untersuchung kann ein fairer Interessenausgleich stattfinden.